Supermarkt-Geheimnisse: Was Ihre Lebensmittel Ihnen nicht erzählen
„Frisches“ Brot, das Tage alt ist

Kennen Sie diesen himmlischen Geruch von „frisch gebackenem“ Brot, der durch die Supermarktgänge weht? Nun, hier ist der Haken – es sind oft nur vorgebackene Laibe, die tiefgekühlt angeliefert und vor Ort gebräunt werden. Supermärkte setzen auf die Illusion von Frische, indem sie vorgefertigten Teig aufwärmen, um den Eindruck zu erwecken, er käme gerade aus einer gemütlichen Bäckerei um die Ecke.
Das Baguette, das Sie sich geschnappt haben, könnte vor einer Woche in einer Fabrik Hunderte von Kilometern entfernt hergestellt worden sein. Der Geruch? Manchmal sogar künstlich in die Luft gepumpt, um hungrige Käufer anzulocken. Es ist nicht so, dass das Brot schlecht ist – es ist nur geschickt getarnt und sicherlich nicht die ehrliche, mehlbedeckte Handwerkergeschichte, die Sie sich vorgestellt haben.
Getäuschtes Frischgemüse

Die sanften Wasserspritzer auf Ihrem Obst und Gemüse mögen den Anschein erwecken, dass sie Ihr Grün frisch halten – doch in Wahrheit sind sie Teil einer Marketingstrategie. Das Besprühen lässt das Gemüse glänzen und lebendiger sowie praller erscheinen, was sich in einem niederschlägt: höheren Umsätzen.
Leider kann diese zusätzliche Feuchtigkeit auch zu schnellerem Verderb führen. Blattgemüse wie Spinat oder Salat welkt nach dem Besprühen oft schneller, wenn es nicht kühl gelagert wird. Und obwohl es natürlich aussieht, werden Zeitpunkt und Menge des Sprühnebels durch interne Zeitschaltuhren gesteuert, nicht durch die Bedürfnisse Ihrer Lebensmittel. Es ist eine Hydrations-Show zum Vorteil Ihres Geldbeutels, nicht Ihrer Ernährung.