Hochgiftige kleine Schlange

Die Mamushi-Schlange (Gloydius blomhoffii) ist eine in Japan weit verbreitete Giftschlange, die von Hokkaido bis Kyushu vorkommt. Sie ist etwa 40 bis 70 cm lang und zeichnet sich durch Flecken oder runde Muster auf ihrem Körper aus. Obwohl es in Japan auch andere Giftschlangen wie die Tigernatter (Rhabdophis tigrinus) und die Habu-Schlange (Ovophis okinavensis) gibt, gehen die meisten Schlangenbisse in Japan auf die Mamushi zurück. Tatsächlich werden jährlich über 3.000 Bisse gemeldet, was die Gefahr verdeutlicht.
Die Mamushi-Schlange lebt hauptsächlich in Bergregionen und an Gewässern in natürlichen Umgebungen, daher ist besondere Vorsicht beim Wandern, Trekking oder Angeln geboten. An Gewässern gibt es viele Frösche und kleine Tiere, die als Beute dienen, und dort lauert sie oft. Wenn man versehentlich auf sie tritt, kann man gebissen werden. Auch wenn die anfänglichen Schmerzen leicht sind, können sich schnell Schwellungen und Nekrosen entwickeln, und eine verzögerte oder unangemessene Behandlung kann schwerwiegende Spätfolgen haben.
Fleischfressende Süßwasserfische

Der Violette Candiru ist ein Süßwasserfisch, der tatsächlich aggressiver ist als Piranhas. Dieser Fisch reagiert empfindlich auf den Ammoniakgeruch von Tieren und spürt dadurch seine Beute auf, um sie anzugreifen. Menschlicher Urin ist keine Ausnahme, und das Urinieren im Wasser kann tödlich sein.
Ein besonders bekannter Vorfall ist der Schaden durch das Unglück der Santos. Während Passagiere schwimmend flohen, griffen Schwärme von Violetten Candirus an und viele Leben gingen verloren. Es wird gesagt, dass die Ursache nicht direkte Prädation war, sondern Schock oder Infektionen durch das Eindringen in den Körper.