Gruselige Vintage-Kinderspielzeuge, die heute verboten wären

Atomenergielabor

In den 1950er Jahren versprach das Gilbert U-238 Atomenergielabor Kindern einen Einblick in die geheimnisvolle Welt der Kernphysik. Dieses „pädagogische“ Spielzeug enthielt echte radioaktive Uranerzproben, einen Geigerzähler und sogar eine Nebelkammer, um Strahlungsspuren zu beobachten. Die Idee war, junge Wissenschaftler zu inspirieren, indem man sie zu Hause mit „Atomenergie“ experimentieren ließ.
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Klingt cool, oder? Aber die Realität war weitaus gefährlicher. Eltern setzten ihre Kinder unwissentlich Strahlendosen aus, die heute strengstens illegal wären. Die Regierung erkannte bald, dass die Ausgabe radioaktiver Materialien an Kinder keine gute Idee war, und das Kit wurde aus den Läden genommen. Heute ist es ein Sammlerstück aus einer Zeit, in der die Sicherheitsbestimmungen ... nun ja, ziemlich radioaktiv waren.
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Kleine Miss Niemand

Hasbros Kleine Miss Niemand wurde 1965 als eine Puppe vermarktet, die Empathie lehren sollte – eine Waise mit einem trostlosen Ausdruck, zerlumpter Kleidung und sogar einer einzelnen aufgemalten Träne. Aber die Kinder fühlten sich von ihrem traurigen Gesicht nicht getröstet; viele fanden sie eher gespenstisch und traurig als liebenswert.
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Die großen, glasigen Augen und die permanente Stirnrunzeln der Puppe verliehen ihr eine geisterhafte Ausstrahlung, die Kinder verunsicherte. Eltern beschwerten sich, dass sie ihren Kindern Albträume bereitete, anstatt Mitgefühl zu fördern. Die Produktion wurde schnell eingestellt, aber Kleine Miss Niemand bleibt ein bizarres und unheimliches Relikt, eine Puppe, die eigentlich ans Herz gehen sollte, aber letztendlich Ängste auslöste.
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