Moment 7 – Prahlerei über um 30 % gefallene Eierpreise (als sie stiegen)

Bei einer Pressekonferenz im März 2025 behauptete Trump selbstbewusst, die Eierpreise seien unter seiner Führung innerhalb weniger Tage um „fast 30 Prozent“ gefallen. Er führte dies auf seine Wirtschaftspolitik zurück und prahlte mit schnellen Lösungen für die von der vorherigen Regierung geerbte Inflation. Daten des Bureau of Labor Statistics zeigten jedoch das Gegenteil: Die Einzelhandelspreise für Eier stiegen von Januar bis März 2025 um 28 %, wobei die Durchschnittspreise aufgrund anhaltender Auswirkungen der Vogelgrippe und Lieferproblemen von rund 4,95 $ auf über 6 $ pro Dutzend stiegen.

Faktenchecker entlarvten die Behauptung schnell und merkten an, dass Trump möglicherweise Großhandelspreissenkungen (die nach dem Ausbruch stark fielen) mit Verbraucherpreisen verwechselt hatte. Der Fauxpas befeuerte Memes und Kritik, die ihn als realitätsfern in Bezug auf die Alltagskosten darstellten. Befürworter argumentierten, er habe breitere Trends gemeint, doch Kritiker hoben es als weiteres Beispiel für optimistischen Spin inmitten steigender Lebensmittelpreise hervor. Der Vorfall löste Debatten über Transparenz in der Wirtschaftsberichterstattung aus und wurde zu einem häufig zitierten Beispiel für seine Tendenz, Erfolge zu übertreiben.

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